Moore Stephens: Kosten für den Schiffsbetrieb legen zu

Die Schiffsbetriebskosten werden in diesem und dem kommenden Jahr voraussichtlich steigen. Das berichtet das Beratungsunternehmen Moore Stephens auf Basis einer aktuellen Analyse. Die größten Anstiege erwarten die Analysten beim Personal, bei Reparaturen und Instandhaltung und bei Ausrüstungen. Der Ausblick basiert auf einer Befragung von Marktteilnehmern weltweit, vorwiegend jedoch von Reedern und Managern in Europa und Asien. Danach erwarten die Akteure für das laufende Jahr eine Steigerung von durchschnittlich 2,8 %. Für 2016 gehen die Befragten sogar von 3,1 % Prozent im Schnitt aus. „Wir erwarten eine generelle Kostenzunahme, während die Charterraten weiterhin auf niedrigem Niveau verharren“, so Moore Stephens. Die zahlreichen Regulierungsmaßnahmen würden dafür sorgen, dass die Kosten künftig exponentiell...
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H. H. Shipping: Jubiläum in Jork

Die Reederei Petra Heinrich (H. H. Shipping) im niedersächsischen Jork, geleitet von Dipl.-Ing. Petra Heinrich und ihrem Ehemann, Kapitän Jens Robrahn, blickt auf eine 150-jährige Firmengeschichte zurück. Johann Heinrich, Urgroßvater von Petra Heinrich, hatte im Jahr 1865 den Küstensegler „Amönitas“ bei der Werft J. J. Sietas in Neuenfelde in Auftrag gegeben. Bereits frühzeitig waren die Schiffe der Familie Heinrich in der europäischen Fahrt tätig, wo auch die heute von H. H. Shipping bereederte Flotte Beschäftigung findet. Das Unternehmen betreibt aktuell die in den Jahren 1998, 2003 und 2006 von J. J. Sietas gelieferten Container-Feedercarrier „Lappland“, „Page Akia“ (ex „Helgaland) und „Anna Sirkka“ mit einer Gesamtkapazität von 26.623 Tonnen, Stellplatzkapazitäten von...
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Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies lobt Hanse Ship Management AG und appelliert an deutsche Schiffsfinanziers

Die Zukunftsperspektiven niedersächsischer Reedereien standen gestern Abend im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Wirtschaftsministeriums unter Beteiligung des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) und der NordLB in Hannover. Vorgestellt wurde im Rahmen dieser Veranstaltung ein Gutachten des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft zur Stärkung und Weiterentwicklung der Reedereiwirtschaft in Niedersachsen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies betonte, dass das Gutachten einen guten Überblick über die Branche in Niedersachsen gebe und Strategien zur Bewältigung der Krise aufzeige. In seiner Rede hob Minister Lies die hohe gesamtwirtschaftliche Bedeutung einer leistungsstarken, international wettbewerbsfähigen Seeschifffahrtsbranche hervor. Angesichts der langjährigen Krise in der Seeschifffahrt bestehe für die Politik und die Reeder selbst unmittelbarer Handlungsbedarf, den Schifffahrtsstandort Deutschland zu sichern und seine...
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Hanse Ship Management AG erweitert den Kreis seiner Aktionäre

Die Hanse Ship Management AG (HSM AG) kann sich über Zuwachs freuen. Im Juli 2015 erweiterte sich der Kreis der Aktionäre von 10 auf 11 Reedereien. Mit der Reederei Rörd Braren aus Kollmar/Elbe wird die Flotte von nun 48 auf 59 Schiffe erweitert. Es handelt sich bei den Tonnage-Neuzugängen um Mehrzweckfrachter, welche sich durch Eisklasse für nördliche Gewässer, Tweendecker für den optimalen Stückguttransport oder eigene Krane für mehr Unabhängigkeit von der Hafenstruktur, auszeichnen. Die Reederei Braren verfügt über besondere Kompetenz u. a. bei Ladung für die Holz- und Papierindustrie, engagiert sich aktiv bei der Erprobung und Etablierung neuer Techniken für Schiffsbetrieb und Umweltschutz und hat im Bereich der innovativen Umwelttechnologie...
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Benchmarking Schiffsbetriebskosten: Hanse Ship Management AG bis zu 35 % besser

Die Firma Moore Stephens aus London veröffentlicht seit 2000 den sogenannten Benchmarking Report „OpCost“, der einen detaillierten Vergleich der Schiffsbetriebskosten für 8 Schiffstypen in 24 Größenklassen vornimmt und damit ein Benchmarking der Branche ermöglicht. Seit Bestehen der Hanse Ship Management AG (HSM AG) wurden die offiziellen Schiffsbetriebskosten zum ersten Mal intern analysiert. Die Auswertung der Zahlen aus 2013 ergab für die Flotte der HSM AG ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis: Die Schiffsbetriebskosten im Segment der Containerschiffe zwischen 100 – 1.000 TEU liegen ca. 20 % unter den Durchschnittswerten des Marktvergleiches – in der Spitze bis zu 35 %. Im Segment der Containerschiffe zwischen 1.000 – 2.000 TEU liegt die HSM-Flotte...
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Neuer Lubeca-Frachter „Alk“ in Fahrt

Ehemalige „Kappeln“ tritt Zeitcharter für „hohe 6.000 Euro“ bei Samskip an – „Horst B“ geht an philippinische Käufer Gut zwei Monate nach seiner Übernahme durch die Lübecker Reederei Lubeca Marine (Germany) hat der Container-Feedercarrier „Alk“ mit neuer Klasse seine erste Zeitcharterbeschäftigung nach dem Eignerwechsel angetreten. Die unter der Flagge von Antigua & Barbuda betriebene frühere „Kappeln“, von einer insolventen HCI-Beteiligungsgesellschaft für knapp unter zwei Millionen Dollar an Lubeca verkauft, wird sechs bis zwölf Monate für die isländische Reederei Samskip im Einsatz sein. Reeder Jan-Peter Boehe gibt die für den 2004 in China enstandenen 657-TEU-Frachter erzielt Chartereinnahmen mit „hohen 6.000 Euro“ an, womit man schon von der seit Jahresbeginn zu beobachtenden...
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Mittelständischer Verbund hat Wunschgröße erreicht

Hanse Ship Management AG hat jetzt neun Reederei-Mitgllieder Die vor dem Hintergrund der fortwährenden Schifffahrtskrise durch Mittlerständler gegründete HSM Hanse Ship Management AG wächst weiter. Das teilte Petra Heinrich von der H. H. Shipping GmbH & Co. KG, einem der vier Gründungspartner, dem THB mit. Neben ihrem Unternehmen gehören auch die Schifffahrtsfirmen Rambow, Becker und Kahrs zum Initiatoren-Quartett. „Wir freuen uns über das neunte Mitglied“, so Heinrich weiter. Damit sei man „mittlerweile der größte Reedereiverbund Niedersachsens“. Mit nahezu 50 Schiffen habe die HSM AG „ihre Wunschgröße bereits erreicht“. Neben den bereits genannten Gründern gehören die Reedereien Corleis, Ehler, Vöge, Lubeca/Boehe und Meyer dem Verband an. Durch die Einstellung eines Controller...
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Gemeinsam stark in Zeiten der Krise

Hanse Ship Management AG ist größter Reedereiverbund in Niedersachsen – Deutliche Kostensenkungen durch gemeinsamen Auftritt Stade. Die Schifffahrtskrise ist noch nicht vorbei. Die Charterraten bewegen sich weiter auf einem nicht auskömmlichen Niveau. Viele Reeder im Norden fahren mit ihren Feederschiffen lediglich die Betriebskosten und Kapitalaufwand (Zinsen) ein, viele von ihnen schreiben weiterhin rote Zahlen – bereits im sechsten Jahr. Vor diesem Hintergrund rücken die Reedereien zusammen, um mit ihren Flotten gemeinsam in schwerer See zu bestehen. Die Ende 2013 an der Niederelbe gegründete HSM Hanse Ship Management AG – mit Sitz in Stade – ist mittlerweile der größte Reedereiverbund in Niedersachsen. Mit der Reederei Meyer aus Jork sind jetzt neun...
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Kräftebündelung gegen die Krise

HSM Hanse Ship Management AG vereint 30 Schiffe unter einem Dach – Ausbau angestrebt Im Kampf gegen die weiter währende Schifffahrtskrise sind unkonventionelle Lösungen mehr denn je gefragt. Dazu gehört auch, dass bislang für sich allein arbeitende Reedereien ihre Kräfte bündeln. Ein akutelles Beispiel dafür ist die jetzt erfolgte Gründung der HSM Hanse Ship Management AG. An ihrem Zustandekommen wurde in den zurückliegenden Monaten intensiv gearbeitet. Die neue Managementgesellschaft geht auf die Initiative der vier mittelständischen Reedereien Rambow, Becker, Kahrs und Heinrich aus dem Unterelberaum zurück. In dieser Region sind traditionell viele Firmen angesiedelt, die sich aus dem Kerngeschäft Küstenschifffahrt weiterentwickelt haben und sich dabei vor allem auf das Segment...
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